Briefmarken-Ratgeber
Besucher seit 17.08.11
Gesamt 1.035.935
Heute:813
Gestern: 745
Impressume-mail sendenZum GästebuchYou Tube Film
Der LeitfadenDas Buch
Der Download
Fragen + Antworten
Hier können Sie ganz schnell mal eine Frage stellen. Soweit es in meiner Macht steht, beantworte ich sie gerne.
Ihr Frage:

Maximal 5000 Zeichen.
Übrig  Zeichen
Spamschutz: Wieviel ist 6 + 18

614 Fragen und Antworten
1
2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22
23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62
Frage:
18.03.2017
Was bedeutet u bzw. v bei Briefmarken?
Antwort:
Das ist im jeweiligen "Vor- oder Nachspann" der Spezialkataloge (*) zu den betreffenden Markenausgaben erklärt. Es sind dies Abkürzungen für eine Spezialkatalogisierung, in Ihrem Fall wohl die Gummierung betreffend. x und y andererseits stehen für unterschiedliche Fluoreszenzen und / oder ........

Ich kann nur den Besitz eines Michel-Spezial-Katalogs (Alter bzw. Jahrgang ist egal) empfehlen und dann darin zu "schmökern" - auch nach Dingen, die vielleicht im Moment nicht interessant sind, um das für das Briefmarkensammeln Wichtigste zu bekommen: WISSEN, WISSEN und nochmals WISSEN.

(*) Alle anderen Kataloge sind rausgeschmissenes Geld ohne jegliche für Sammler interessante Informationen - wenn man weiß, daß die "Katalogbewertungen" völlig daneben, völlig irreal sind, den Sammler nur täuschen und helfen, ihn "über den Tisch" zu ziehen.
Frage:
17.02.2017
Frage:
geerbte Sammlungen verkaufen
Antwort:
Luststeigernd ist die Art dieser Fragestellung nicht - und eher zu ignorieren.

Eine gute Sammlung ist überall verkäuflich, eine schlechte überhaupt nicht. Solch unverkäufliche Sammlungen sind oft wahrscheinlich eine späte Rache an den Erben, decken dann nicht mal die Kosten, die durch eine "Weitergabe" entstehen.

Zu welcher Kategorie Ihre geerbte Sammlung gehört, erfahren Sie einfach dadurch, daß Sie sie zwei drei Händlern oder Auktionshäusern zur Beurteilung vorlegen. Wenn Sie von dort "abschlägige" Bewertungen erfahren, ist die beste Lösung, sie zu entsorgen - erspart viel Ärger und kostet nichts.
Frage:
25.01.2017
Hallo,
ich hab deine Seite mal so überflogen. Und da geht es immer über perfekte Stempel und Sammelwerte Briefmarken.
Was ist denn damit, dass man Marken sammelt nur der Marken willen? Ich meine, dass man sich der Marken selbst erfreut? Ohne auf den Wert zu schauen?

Gruß

Johannes

Antwort:
Jeder sammle so, wie er es für richtig hält. Da gibt es keine Vorschriften. Ich habe mich dafür entschieden, Briefmarken und Ganzsachen in höchster Qualität zu sammeln. Das hat den Nachteil, daß es so etwas nicht umsonst gibt - hat aber den Vorteil, daß man beim Verkauf (auch durch Erben!) sein Geld wieder zurückbekommt. Insofern kann man garnicht anders, als von Sammelwert zu sprechen - und dazu gehört,wenn man gestempelt sammelt, auch der möglichst perfekte Stempel.

Briefmarken um der Marken willen zu sammeln, schließt zwar hohe Preise beim Erwerb nicht aus, im Gegenteil, verkäuflich sind solche Sammlungen jedoch nicht. Hunderttausende Sammler mußten das in den letzten Jahren erfahren - und alle hatten so hohe Erwartungen.

Und doch werden weiter ABOs ausgeführt, werden FDC und ETBs und ähnliches gekauft, werden wertvernichtende Vordruckalben und sinnlose Kataloge mit großem Erfolg angeboten. Alles Schrott!

Später vergißt man dann leicht, daß das Erbegnis eigene Schuld ist. Frühes Nachdenken verhindert Enttäuschungen.
Frage:
10.01.2017
Lieber Herr Köpfer,
gestern stieß ich durch Zufall auf ihre tolle Internetseite und bin begeistert.
Endlich ein Sammler, der mir aus dem Herzen spricht und mit wirklicher philatelistischer Freude am Werk ist und dabei in der Lage ist (weitsichtig!) über den Rand seiner Alben zu blicken. Das ist "Philatelie" im Wortsinne.
Ich hatte in der Jugend begeistert gesammelt und erst mit Anfang 40 wieder das Hobby aufgenommen. Als Deutschlandsammler bin ich in meiner Leidenschaft spezialisiert, leider aber zu oft in zu vielen Teilbereichen. Aber egal, es geht um die Passion.
Das Gebiet West-Berlin war da immer eher ein vernachlässigter Nebenbereich.
Ihre Seiten waren sehr inspirierend und daraufhin habe ich meine Berlin- Samlung in Augenschein genommen.
Es ist so, wie Sie es über den gestempelten Bereich sagen. Meine gestempelte Sammlung ab 1960 ist "Schrott" in Ihrem Sinne. Zwar hatte ich schon in der Jugend einem Berlin-Stempel den Vorzug gegeben, aber als Sammler mit schmalem Geldbeutel, reichte mir zur Vervollständigung alles mit Stempel. Daraus ergab sich folgende Verteilung:
Unlesbar/ BRD-Stempel: 60 %
Sonderstempel/ Berlin 12: 36%
Berlin11 - Stempel: der klägliche Rest
Lediglich Heftchenblatt Nr. 20 mit Stempel Berlin 654 - das ist alles.
Ihre Seiten über Berlin sind ein wahrer Augenöffner, wie man sich im philatelistischen Sinne dem Gebiet West-Berlin annähern kann.
Sehr inspirierend und ich denke, dass ich dem nachgehen werde.
Nicht zuletzt interessiert mich als Philatelist die Briefmarke als Gebrauchsgegenstand und nicht als für Sammler produziertes Kunstprodukt.
(Genau aus dem Grunde hatte ich immer ein Bogen um die DDR gemacht, nicht wegen der Staatsideologie)
Herzlichen Dank für Ihre inspirierenden Seiten, weiter so!
Gerwin
Antwort:
Das verlangt nicht nach einer Antwort, das spricht für sich selbst.

Glückwunsch zur Erkenntnis!
Frage:
10.01.2017
Generell herrscht Einigkeit, dass in Berlin verwendete Bund-Marken eine Besonderheiten darstellen. Nicht zu erklären ist das Phänomen der Preissteigerungen bei den "Berlin-Charlottenburg"-Gefälligkeitsabstempelungen, von dem die folgenden "Berlin 12"-VST Stempel nicht betroffen sind. Könnte es sein, dass es Käufer gibt, welche den Gefälligkeitscharakter (und damit die nicht vorhandene Seltenheit) der "Berlin-Charlottenburg"-Stempel nicht kennen?
Antwort:
Fest steht auch, daß Berlin-Charlottenburg-Stempel nicht in dem Umfang abverlangt wurden, wie später die "offziellen" Versandstellen-Stempel "Berlin-12". Bund und Berlin erlebten erst durch die Preisexplosionen ihrer Anfangsjahre den großen Sammlerboom, der dann ab Mitte der 50er-Jahre in diese manipulierte Misere hineinschlidderte. Man befindet sich in einem Dilemma: Versandstelle ja, aber schöne Stempel und durch die vermehrte Nachfrage nach zentrisch gestempelten Marken kein ausreichendes Angebot. Der Gefälligkeitscharakter verliert in den Augen vieler Sammler also (wieder einmal) seine Bedeutung - was aber nicht heißt, daß das folgenlos bleibt: Angebot und Nachfrage regeln den Markt.

Ich halte im übrigen, das habe ich schon mehrfach erwähnt, in Berlin verwendete und gestempelte Bundmarken, besonders von normalen Postämtern zentrisch abgestempelte, für etwas ganz Besonders. Einerseits. Andererseits, wie hoch sind die Stückzahlen von Berlin-Charlottenburg gestempelten Marken bis etwa 1955?
Frage:
28.12.2016
Rechtfertigung der Preise für Stempel "Berlin-Charlottenburg": Auch ich beobachte das Treiben um diese Marken. Unter den Biet-Weltmeistern sind auch etliche Händler, die wohl geschuldet der großen Nachfrage ihre Lager zu diesen Preisen auffüllen. Sie sind seit Jahrzehnten im Geschäft und wollen dann auch noch daran verdienen.
Momentan geht diese Rechnung auf. Sehen Sie sich deren Homepages an.
Vor allem von BRD ab 1950-1953 werden Sie nur vereinzelt geprüfte Top-stücke bekommen. Zentrisch gestempelte "normaler Postämter" sind leichter zu haben.
Die Händler, die diese Marken zu Hauf haben, würde ich gerne kennenlernen.
Suchen Sie mal nach einem zentrisch einheitlichen Heuss Charlottenburg, vielleicht noch Ersttag.
Suchen Sie mal nach Charlottenburg gestempelten Eckrandmarken 143-146
in einwandfreier Qualität.
Grüße
Christian
Antwort:
Das alles zu beobachten und die Auswüchse oder die Absichten dahinter erkennen zu wollen, ist im Grunde eine gewisse Hilflosigkeit oder lustvolle Interpretation. Viel zu viele Unbekannte machen es unmöglich, Entwicklungen vorherzusehen, viel zu viele Deutungsmöglichkeiten, mangelndes Wissen und fehlende "Spielregeln" verhindern, Gott sei Dank, Briefmarkensammeln kalkulierbar zu machen. Das Prinzip Hoffnung bleibt Stilbildent - und wird Veränderungen nur schwer zulassen.

Von einem Einzelereignis ausgehend Trends zu erkennen oder in einen Trend alles eingeschlossen zu sehen, was sich im Einflußbereich befindet, ist wohl genau so falsch, wie es zu mißachten. Und der Versuch, den Preis einer Sammlermarke mit ihrem Wert in Einklang zu bringen ist schon immer gescheitert. Kürzlich meinte ein ebay-Händler: "Irgend einen Preis muß ich ja nennen"

Also: Im Prinzip ja, aber ..... - oder vielleicht doch nicht?
Frage:
27.12.2016
Rund 50 Euro für 4 Berlin-Charlottenburg-VST Eckrandmarken der Bundesrepublik. http://www.ebay.de/itm/391654079493

Gerechtfertigt oder nicht? Schließlich handelt es sich um Gefälligkeitsware aus der Sammler-Abteilung der Post und nicht um die seltenen Abstempelungen bundesrepublikanischer Marken aus Berlin.
Antwort:
Es gibt ein paar "Interessenten" die auf solche Marken wie die Weltmeister bieten. Schon einige Male sind solche Preise zustande gekommen. Dabei weiß doch jeder Sammler, daß alle gestempelten Bundmarken, die über die Versandstelle Berlin bestellt wurden, mit solchen Stempeln entwertet wurden - für den Handel und die Sammler. Ein Händler zeigte mir vor vielen Jahren mal seine "Altersversorgung": Alben, prall gefüllt mit versandstellengestempelten Marken. Man möchte den Bietern auf solche Marken zurufen: Laßt Euch überraschen.
Frage:
21.12.2016
Die hohen Auflage der BRD Briefmarken machen diese nach 1955 für Viele unattraktiv. Mir ist aufgefallen, dass es nicht leicht ist sehr gut gestempelte Exemplare von bis ca.1968 zu finden. Insbesondere die Stempel sind meist zu blass. Ist Ihnen dieser Missstand auch aufgefallen?
Antwort:
Stempel spiegeln im Grund genommen den Umgang des Schalterbeamten (und sicher auch sein Können und Gefühl) mit diesem Teil seiner Aufgabe wieder. Stempelkissen zu naß oder zu trocken, Stempelabschlag zu fest oder zu zaghaft oder nicht plan aufgesetzt - und irgendwo ins "Gelände". Schönheit des Stempels zu erzielen, zählte und zählt nicht zu seinen vornehmsten Aufgaben, diese war die Entwertung der Briefmarke, gleichgültig wie.

Ein Mißstand ist das nicht, eher ein Geschenk für uns Sammler, denn somit macht ein besonders schöner Stempel aus einer "grauen Maus", einem kaum sammelwürdigen Massenprodukt, eine sammelwürdige Besonderheit. Die muß man sllerdings suchen, die bekommt man nicht an jeder Ecke zu kaufen.
Frage:
17.12.2016
Einfach ansehen.
Es gibt auch ehrliche Händler!

http://www.ebay.de/itm/Berlin-1949-Mi-Nr-42-60-Vollstempel-Berlin-Charlottenburg-/302139038604?hash=item4658e3db8c:g:L9QAAOSwiDFYKt0P

Gruß aus Berlin
Antwort:
Die Hoffnung stirbt zuletzt!

Ernst beiseite: Sich über uns Briefmarkensammler lustig zu machen (in vielen Bereichen berechtigt und möglich) fällt über ebay nicht schwer. Einerseits. Andererseits, wenn man sich ansieht, was sonst so abläuft, würde es auch nicht wundern, wenn ein gequälter Geist sich so zu Weihnachten ein paar Zusatzbrötchen verdienen möchte. Und, ehrlich, es würde auch nicht wundern, wenn es gelänge.
Frage:
15.12.2016
Wo kann ich zuverläsdig Briefmarken und Ersttagsbriefe schätzen lassen. Habe keinerlei Erfahrung und würde sie gerne schnellstens verkaufen.
Antwort:
Legen Sie die Sammlung mal einem Händler vor, dann werden Sie einen ersten Eindruck bekommen. Sollte da Interesse zu spüren sein, setzen Sie sich mit einem Auktionshaus in Verbindung. "Schnellstens" funktioniert aber kaum. Und generell ist zu sagen, daß die meisten Sammlungen im Sinne von erwarteten höheren Berägen kaum verkäuflich sind - zumal wenn Ersttagsbriefe eine Rollen spielen sollen.
Zurück zum Seitenanfang